Sonntag, 26. Oktober 2014

Alien: Isolation

Und wieder einmal waren die Erwartungen an das vielversprechende Survivalhorrorgame aus dem Alien-Universum groß. Die Enttäuschung die ich nach Alien: Colonial Marines empfand, kann glaub ich jeder der sich auch nur halbwegs Alienfan schreit nachvollziehen. Viele Entwickler haben sich schon dran versucht das "perfekte" Alienspiel zu programmieren. Dabei handelte es sich in der Regel meistens um Egoshooter. Wer erinnert sich nicht an die immer gleich klingende assault rifle. Aber Sound macht leider noch kein gutes Spiel. Alien vs. Predator 2 war dann der Höhepunkt der guten Alien-Spiele.
"Noch ein Alien-Spiel?" Ja. Aber...anders. Und zwar als Survivalhorror. Es gibt nicht nur ein fieses (richtig fieses) Alien, sondern auch Androiden und Menschen vor denen ihr aufpassen müsst. Das macht ihr jedoch nicht ausschließlich im Schleichgang wie in Amnesia. Das Schleichen bringt euch jedoch einige Vorteile. Solltet ihr mal entdeckt worden sein heißt es beim Alien wohl "Gute Nacht". Außer mit dem Flammenwerfer oder dem Molotov-Cocktail habt ihr nämlich leider keine Chance zu entkommen. Also lieber direkt leise sein. Neben den zwei bereits erwähnten Ausrüstungsstücken führt ihr noch zahlreiche andere Utensilien mit euch. Schrotflinte, Pistole, Leuchtfackeln, etc. Die Atmosphäre ist Alien: Isolation's größter Pluspunkt. Nie wirkte ein Alien-Spiel so realistisch. Man fühlt sich, als könne man in die von Ridley Scott geschaffene Welt eintauchen und ein Teil davon werden. Das Leveldesign kann auch überzeugen. Selten hat man das Gefühl alte Abschnitte neu recycled wiederzuspielen. Und eine Spielzeit von 15+ Stunden ist heutzutage eher selten. Ich kann nur sagen das es mich sehr gefesselt hat und ich schon fast ein bisschen traurig war als ich mit der Story durch war.
Für Alien Fans ein absolutes muss! Für Freunde von Survivalhorror durchaus einen Blick wert.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen