Dienstag, 5. August 2014

Watchdogs

Zwar ein bisschen verspätet, aber besser als nie, kam ich jetzt doch in den Genuss mir eine Meinung zu Watchdogs zu bilden. Mit dem Smartphone Bankkonten plündern und Ampeln schalten? Kein Problem für Aiden Pearce. Eure kleine Superwaffe ist nämlich euer Smartphone. Bei Verfolgungsjagden mit der Polizei hängt ihr mit dem richtigen Timing den ein oder anderen Verfolger Kinoreif ab. Sehr abwechslungsreich ist die Funktion das ihr selber jederzeit Opfer eines Hackerangriffs werden könnt. Dann heißt es den gegnerischen Hacker ausfindig zu machen und kalt stellen. Zu Fuß seid ihr in der riesigen Welt jedoch selten unterwegs. Es bietet sich eine große Palette fahrbarer Vehicle. Vom Muscle Car a la Ford Mustang, über Crossmotorrad bis hin zum Feuerwehrauto ist alles vertreten. Abwechslung wird hier sehr groß geschrieben. Zahllose Nebenaufgaben die auch nach abschluss der Story noch Spaß versprechen. Wenn ihr jetzt denkt das das Smartphone eure eigene Waffe ist habt ihr euch getäuscht. Sturmgewehre, Schrotflinten, Granatwerfer und das ein oder andere elektronischer Gadget könnt ihr finden oder falls genug Kleingeld vorhanden ist auch direkt im Waffenladen kaufen. Ähnlich wie in GTA V könnt ihr über eine Schnellauswahl die Waffen wechseln. Die Missionen müssen dabei auch nicht zwangsläufig mit dem Kopf durch die Wand gelöst werden. Mit Blackouts könnt ihr kurzzeitig einen Stromausfall verursachen und mit der Funktion Überwachungskameras zu hacken könnt ihr auch ohne Feindkontakt an Sicherheitsschlüssel gelangen.
Der Open-World-Hacker-Spaß ist dabei aber eine Spur zu ernst wie ich finde. Es fehlt ein bisschen Witz an der ein oder anderen Stelle. Dennoch kann die Spielwelt überzeugen und es macht auch einfach nur Spaß durch die Gegend zu düsen und Nebenaufträge zu erfüllen. Wer auf der Suche nach einem GTA V ähnlichen Spiel ist, sollte definitiv einen Blick riskieren.

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