Montag, 30. Juni 2014

American Horror Story Review Season 1


Handlung: Familie Harmon ist eine dreiköpfige Familie, die in das neue Haus in Los Angeles einzieht. Die Familie hat einige Probleme, Vivien hatte vor kurzem eine Fehlgeburt, ihr Mann Ben hatte eine Affäre mit einer seiner Studentinnen und Tochter Violet ist ein Teenager mit einem starken Hang zur Melancholie. Neues Haus, neues Glück. Psychater Ben richtet sich seine Praxis im neuen Haus ein und empfängt so manch seltsamen Besucher. Doch nicht nur Nachbarin Constance scheint regelmäßig in dem Haus der Harmons ein und aus zu gehen. Vivien bekommt Angst und angagiert einen Sicherheitsservice, doch auch der kann hier nicht viel ausrichten, denn das Problem liegt ganz woanders.

Natürlich möchte ich hier nicht zuviel verraten, aber ich möchte einfach mal von meinem Erlebnis mit der 12 teiligen Staffel berichten. Wie bei jeder neuen Serie ist aller Anfang schwer. Ich hab schon vor längerem die Trailer auf sixx gesehen, allerdings liefen die Folgen dort so spät oder so ungünstig, dass ich nie dazu kam mich wirklich damit zu beschäftigen. Also wagten wir den Schritt uns die erste Staffel auf DVD zu holen ohne wirklich zu wissen worum es geht. Hauptdarsteller ist definitiv das Haus. Die Menschen darin sind nur ein Teil davon und spielen alle Ihre eigene Geschichte immer und immer wieder durch. Es war Anfangs etwas zäh, aber mit jeder Folge lernt man jeden einzelnen Charakter besser kennen und mit Folge 6 hat man schon das Gefühl 12 geguckt zu haben, weil soviel passiert und alles immer mehr Sinn macht.

Besonders gut gefällt mir, als hoffnungslosem Romantiker ;) die Beziehung zwischen Bens Patienten Tate und seiner Tochter Violet. Tate wirkt Anfangs recht schüchtern und nett, hats aber faustdick hinter den Ohren und wenn man dann erstmal raus bekommt, was eigentlich mit Ihm los ist, wird das Ganze erst richtig spannend.
Violet an sich hat Probleme mit der neuen Schule und kann einen Freund wie Tate gut gebrauchen. Auch wenn Ihr der Junge, der ungefragt im Haus rumschleicht, etwas suspekt ist.

Letztendlich ist es super, das American Horror Story das Format -Horror- als Serie in unsere Wohnzimmer bringt. Eine Serie hat natürlich ganz andere Möglichkeiten Spannung aufzubauen als ein 2 Stündiger Film. Man kann sich besser in die Charaktäre hineinversetzen und es ist bei weitem nicht alles so vorhersehbar wie in einem Film. Es gab einige Aha-Momente bei American Horror Story. Man vermutet einiges, aber nicht alles kommt so, wie man denkt. Staffel 1 haben wir nun zu Ende geschaut und mit Staffel 1 endet auch die Geschichte des Horror Hauses. Staffel 2 knüpft nicht an die erste an, sondern verfolgt einen ganz anderen Handlungsstrang, der teilweise mit den selben Schauspielern besetzt ist, diese jedoch ganz andere Rollen verkörpern. So legt sich das AHS Team nicht auf einen Handlungsstrang fest, sondern kreiert mit jeder Staffel neue Möglichkeiten uns den Horror nach Hause zu bringen. Bis jetzt bin ich extrem angetan von diesem Konzept, auch wenn ich Tate, Violet, Ben und Vivien in diesen Rollen vermissen werde.

Sandys Wertung: 9 von 10 *********
Pascals Wertung: 8 von 10 ********

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